Angst vor Spritzen und vor Operationen

Angst vor Spritzen

Eine gewisse Angst vor Spritzen, vor medizinischen Eingriffen und Operationen, ist ganz natürlich. Nimmt diese Angst jedoch immer mehr Raum ein und beeinflusst Ihr gesamtes Denken und Leben, kann es gut tun, einmal genauer hinzusehen.

Wie zeigt sich Angst vor Spritzen?

Manche haben nur ein mulmiges Gefühl, wenn sie an eine Spritze denken, sei es dass sie Blut abgenommen oder eine Injektion bekommen sollen. Bei manchen steigert sich die Angst so sehr, dass sie medizinisch notwendige Maßnahmen vermeiden, die mit Spritzen im Zusammenhang stehen. So werden Zahnarztbehandlungen ohne Betäubung ausgehalten oder gar medizinisch notwenidge Eingriffe gar nicht erst angegangen.

Neben der Angst vor Spritzen kann man die Angst vor Blut, vor spitzen Gegenstängen oder vor Impfungen abgrenzen.

Was sind mögliche Symptome?

Sie merken selbst am besten, welche Anzeichen bei Ihnen auftreten.

Die häufigsten Symptome sind:

  • kreisende Gedanken, vorgestellte Horrorszenarien
  • übermäßiger Fokus auf die Einstichstelle
  • Engegefühl in der Brust
  • Schwitzen
  • Zittern und Schwindel
  • Innere Unruhe/Nervosität
  • Herzrasen
  • Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit oder Durchfall
  • Spannungskopfschmerzen
  • Taubheitsgefühle („Ameisenlaufen“)
  • Muskelverspannungen 
  • Konzentrationsprobleme
  • Denkblockaden
  • Appetitlosigkeit
  • Fluchtgedanken
  • Schlafprobleme

Welche Ursachen gibt es?

Bei der Angst vor Spritzen wie bei den meisten Angststörungen können negative Erlebnisse sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter die Ursache sein. Diese Angst kann beispielsweise während einer schmerzhaften Injektion oder medizinischen Behandlung entstanden sein. Wenn man als Kind zusätzlich noch festgehalten wurde, um während des Eingriffs stillzuhalten, kann die Erfahrung des Kontrollverlustes die Angst noch verstärken. Auch können im Kindesalter erzählte Horrogeschichten über Spritzen und medizinische Eingriffe dazu führen. Das Verhalten überängstlicher Eltern kann die Entstehung solch einer Angst begünstigen.

Auch wenn man bei nahestehenden Personen schmerzhafte, unangenehme Eingriffe miterlebt, kann dies die Angst vor Spritzen verursachen.

Welche Lösungsmöglichkeiten können wir gemeinsam in meiner Praxis erarbeiten?

Die Ansätze, mit Angst vor Spritzen und medizinischen Eingriffen umzugehen, sind sehr unterschiedlich und individuell. Gerade bei diesen sehr sensiblen und manchmal auch zeitlich drängenden Themen lege ich bei der Arbeit in meiner Praxis großen Wert auf eine ressourcenfokussierte und lösungsorientierte Behandlung. Welche Methoden für Sie in Frage kommen, besprechen wir gemeinsam.

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie einen Termin vereinbaren?

Sprechen Sie mich einfach an, ich freue mich auf Sie.

 

Manuela Fersing

Am Waisenhausplatz 16

75172 Pforzheim

Mobil 01573 2602656

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